In eigener Sache
Hallo Welt,
Wirtschaftsingenieurwesen, was ist das eigentlich?! Für viele Unternehmen ist dies die Stelle, die sie seit Jahren nicht besetzt bekommen. Dabei wäre doch ein Wirtschaftsingenieur der perfekte Moderator zwischen dem Controller und der Fertigung, damit deren Unterhaltungen nicht mehr so sehr dem berühmten Turmbau zu Babel gleichen. Im schlimmsten Fall kostet dies das Unternehmen richtig Geld, weil Missverständnisse in einer globalen bis ins Kleinste getakteten Geschäftswelt heutzutage richtig teuer werden können. Ja, da wäre ein Wirtschaftsingenieur perfekt aber woher nehmen?!
Dies führt direkt zur nächsten Überlegung, die viele mit dem Begriff Wirtschaftsingenieurwesen verknüpfen: Es ist schwer. Sehr schwer. Manchem liegt die BWL sehr gut und er oder sie kann stundenlang über Balanced Scorecards und Portfoliomanagement philosohieren, aber Technik?! Nein, dafür rufen wir besser den Handwerker. Oder im Unternehmenskontext eben die Ingenieure oder Arbeiter. Genau anders sieht es oft der technikaffine Student oder Mitarbeiter: Er kann sich wunderbar mit Schaltkreisen, dem objektorientierten Programmieren und Maschienenelementen beschäftigen aber alles was mit Wirtschaft zu tun hat ist ihm in der Regel zu wischi-waschi.
Von einem Wirtschaftsingenieur wird beides verlangt: Im Rahmen seines Studiums soll er in der Technischen Mechanik die Statik einer Brücke berechnen können und gleichzeitig in Volkswirtschaftslehre die theoretischen Grundlagen für die Arbeitslosigkeit nach Keynes kennenlernen. Idealerweise nimmt er dieses Wissen aber nicht nur irgendwie auf, sondern strengt sich in beiden Disziplinen an, um mit Bestnoten in der Regelstudienzeit seinen Abschluss zu erzielen. Ach ja und neue Disziplinen wie das Programmieren von Apps oder 3D-Druck sollte er sich bitte auch noch mit aneignen, natürlich in der Freizeit, denn die behäbigen Lehrpläne geben dies meist noch nicht her.
Klingt anstrengend?! Ist es auch aber für mich ist es in erster Linie spannend. Wirtschaftsingenieure haben vielleicht noch mehr als andere Studenten das berühmte Gefühl aus Goethes Faust, zu verstehen, was die Welt im Innersten zusammenhält. Und natürlich können sie auch ausrechnen, was das Ganze dann kostet und ob sich die Investition in die Welt überhaupt noch lohnt....
Dieser Blog soll daher die spannenden, interessanten, schönen und aktuellsten Aspekte des Wirtschaftsingenieurwesens herausstreichen. Der Inhalt kann dabei natürlich genauso bunt sein wie das Fach selbst: Von Projektmanagement bis Wirtschaftsmathematik passt hier eigentlich alles rein. Mit der richtigen wissenschaftlichen Fragestellung könnte man in diesem Rahmen sogar Mode oder Kosmetik beleuchten aber keine Angst, dies wird sicher kein Fashion-Blog.
Also Welt, lass dich überraschen. Ach ja, und wenn du Kommentare oder Anregungen hast, immer her damit. Ich freue mich sehr auf einen konstruktiven Dialog.
Deine
Wirtschaftsingenieurin (in spe)
Wirtschaftsingenieurwesen, was ist das eigentlich?! Für viele Unternehmen ist dies die Stelle, die sie seit Jahren nicht besetzt bekommen. Dabei wäre doch ein Wirtschaftsingenieur der perfekte Moderator zwischen dem Controller und der Fertigung, damit deren Unterhaltungen nicht mehr so sehr dem berühmten Turmbau zu Babel gleichen. Im schlimmsten Fall kostet dies das Unternehmen richtig Geld, weil Missverständnisse in einer globalen bis ins Kleinste getakteten Geschäftswelt heutzutage richtig teuer werden können. Ja, da wäre ein Wirtschaftsingenieur perfekt aber woher nehmen?!
Dies führt direkt zur nächsten Überlegung, die viele mit dem Begriff Wirtschaftsingenieurwesen verknüpfen: Es ist schwer. Sehr schwer. Manchem liegt die BWL sehr gut und er oder sie kann stundenlang über Balanced Scorecards und Portfoliomanagement philosohieren, aber Technik?! Nein, dafür rufen wir besser den Handwerker. Oder im Unternehmenskontext eben die Ingenieure oder Arbeiter. Genau anders sieht es oft der technikaffine Student oder Mitarbeiter: Er kann sich wunderbar mit Schaltkreisen, dem objektorientierten Programmieren und Maschienenelementen beschäftigen aber alles was mit Wirtschaft zu tun hat ist ihm in der Regel zu wischi-waschi.
Von einem Wirtschaftsingenieur wird beides verlangt: Im Rahmen seines Studiums soll er in der Technischen Mechanik die Statik einer Brücke berechnen können und gleichzeitig in Volkswirtschaftslehre die theoretischen Grundlagen für die Arbeitslosigkeit nach Keynes kennenlernen. Idealerweise nimmt er dieses Wissen aber nicht nur irgendwie auf, sondern strengt sich in beiden Disziplinen an, um mit Bestnoten in der Regelstudienzeit seinen Abschluss zu erzielen. Ach ja und neue Disziplinen wie das Programmieren von Apps oder 3D-Druck sollte er sich bitte auch noch mit aneignen, natürlich in der Freizeit, denn die behäbigen Lehrpläne geben dies meist noch nicht her.
Klingt anstrengend?! Ist es auch aber für mich ist es in erster Linie spannend. Wirtschaftsingenieure haben vielleicht noch mehr als andere Studenten das berühmte Gefühl aus Goethes Faust, zu verstehen, was die Welt im Innersten zusammenhält. Und natürlich können sie auch ausrechnen, was das Ganze dann kostet und ob sich die Investition in die Welt überhaupt noch lohnt....
Dieser Blog soll daher die spannenden, interessanten, schönen und aktuellsten Aspekte des Wirtschaftsingenieurwesens herausstreichen. Der Inhalt kann dabei natürlich genauso bunt sein wie das Fach selbst: Von Projektmanagement bis Wirtschaftsmathematik passt hier eigentlich alles rein. Mit der richtigen wissenschaftlichen Fragestellung könnte man in diesem Rahmen sogar Mode oder Kosmetik beleuchten aber keine Angst, dies wird sicher kein Fashion-Blog.
Also Welt, lass dich überraschen. Ach ja, und wenn du Kommentare oder Anregungen hast, immer her damit. Ich freue mich sehr auf einen konstruktiven Dialog.
Deine
Wirtschaftsingenieurin (in spe)
Wirtschaftsingenieurin - 10. Apr, 09:50
